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Die Berufsunfähigkeitsversicherung im Detail

Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung haben auf dem Arbeitsmarkt schlechte Karten, sie müssen oft schlecht entlohnte Aushilfstätigkeiten annehmen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Aber auch mit einer beruflichen Qualifikation ist niemand auf der sicheren Seite. Vom normalen Risiko der Arbeitslosigkeit einmal abgesehen, macht vor allem die Berufsunfähigkeit vielen Arbeitnehmern einen Strich durch die persönliche Lebensplanung.

Sie trifft vor allem Erwerbstätige, die in ihren Berufen vergleichsweise hohen Belastungen ausgesetzt sind. Dabei spielt es keine Rolle ob diese physischer oder psychischer Natur sind, sowohl Handwerker als auch Lehrer erleiden überdurchschnittlich oft eine Berufsunfähigkeit. Diese tritt häufig ab dem mittleren Lebensalter ein, wenn die Kräfte naturgemäß langsam nachlassen und sich Verschleißerscheinungen stärker bemerkbar machen. Viele Arbeitnehmer wähnen sich durch die gesetzliche Rentenversicherung ausreichend abgesichert, ein Trugschluss, den sie im Ernstfall teuer bezahlen müssen.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bietet nurmehr eine geringe Grundversorgung, dass Arbeitseinkommen kann sie bei weitem nicht ersetzen. Nur die private Berufsunfähigkeitsversicherung bietet eine ausreichende finanzielle Absicherung. Sie springt ein, wenn der Versicherte seinen erlernten Beruf auf Grund von Krankheit, Verletzung oder allgemeinem Verfall der psychischen oder physischen Kräfte nicht mehr ohne Einschränkungen ausüben kann. Solange die Berufsunfähigkeit besteht, erhält der Versicherte einem monatliche Berufsunfähigkeitsrente, diese wird nötigenfalls bis zum Beginn der normalen Altersrente gewährt.

Bei der Wahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist auf eine angemessene Höhe und eine ausreichende Laufzeit zu achten. Die BU-Rente sollte zusammen mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente dem aktuellen Nettogehalt entsprechen. Die Laufzeit sollte unbedingt die letzten Jahre vor dem Rentenalter abdecken, ab dem 50. Lebensjahr steigt laut Statistik das Risiko berufsunfähig zu werden rapide an.

So wichtig ist eine private Krankenversicherung

Gesetzlich Krankenversicherte werden im medizinischen Alltag häufiger schlechter behandelt als Privatversicherte. Sie müssen länger auf einen Facharzttermin warten, werden in der Praxis schneller abgefertigt und erhalten längst nicht mehr alle Untersuchungen die aus ärztlicher Sicht sinnvoll wären. Die Zwei-Klassen-Medizin ist für gesetzlich Versicherte zu einer bitteren Realität geworden. Angesichts der steigenden Beiträge und Selbstbeteiligungen ist diese Entwicklung besonders ärgerlich.

Einen Ausweg aus der Misere bietet der Wechsel in die Private Krankenversicherung. Diese Möglichkeit steht alle Bürgern offen, die mit ihrem Einkommen die aktuelle Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten, oder grundsätzlich nicht der Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen. Dazu zählen beispielsweise Beamte, Freiberufler und Selbständige. Sie können mit einem Wechsel in die PKV viel Geld sparen und von den umfassenden Versicherungsleistungen profitieren.

Viele Leistungen, die längst aus dem Katalog der GKV gestrichen wurden, stehen Privatversicherten noch zur Verfügung. Das macht sich insbesondere bei der Versorgung mit Zahnersatz, Sehhilfen und Medikamenten bemerkbar.

Die Patienten genießen die freie Arztwahl, müssen keine Praxisgebühr oder Zuzahlungen zu Medikamenten leisten und können sogar homöopathische Behandlungen auf Kosten der Kasse abrechnen lassen. Bei den Medizinern genießen Privatversicherte häufig eine Vorzugsbehandlung. Sie können für deren Behandlung höhere Gebühren abrechnen, und müssen sich nicht an die starren Budgets der GKV halten. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Qualität der medizinischen Behandlung, Privatpatienten werden häufig gründlicher untersucht und erhalten eher die neuesten Medikamente.

Im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung berechnen sich die Beiträge zur PKV nicht nach Einkommen, sondern nach Beruf, Eintrittsalter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherten. Mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge an, hier kann ein Wechsel in den günstigen Basistarif die Kosten reduzieren.

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